Wir benötigen Ihre Hilfe !

Wir haben eine Frage - Sie kennen die Lösung!


Wir wissen Vieles - und oft auch Nichts.

Oft haben wir Fragen zu verschiedenen Themen: Wo war die A-Straße, wo finden wir Informationen zur Firma B, haben Sie ein Bild von Person C?

Wir erhalten ständig Anfragen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sehr oft können wir helfen oder kennen jemanden, der Bescheid weis. Von vielen Pasinger Themen haben wir eine Ahnung, aber leider kein Wissen. Und hier sind Sie gefragt.

Immer dann, wenn wir eine Antwort suchen, stellen wir in dieser Rubrik unsere Frage ein. Vielleicht wissen Sie die Antwort und können uns weiterhelfen.

Für jede zielführende Antwort bedanken wir uns mit einem kleinen Geschenk: Einer Ausgabe des Pasinger Archiv oder einem Kugelschreiber.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Pasinger Archiv e.V.
Sammlungen von Fotografien und Schriftstücken, Zeitdokumentation
Feichthofstrasse 27, 81247 München

Tel. 089 88 02 16 Fax 089 820 31 52
e-mail: pasinger-archiv@t-online.de


Das mysteriöse Bahngleis - kennen Sie es ?

(Suche seit 2014)


 


Von einem Anwohner aus der Bergsonstrasse erhielten wir diese besonders interessante Ansicht (leider nur als schlechte Fotokopie). Zu sehen ist die Bahnline Pasing - Lochhausen in Höhe der Bergsonstrasse. Unten rechts befindet sich die Abstellanlage für Reisezugwagen der Bahn, unten links das ehemalige Reisewagen-Bereitstellungswerk der Bahn. Oberhalb der Bahnlinie (östlich) befinden sich noch weite Wiesen, Schafweiden und unbebaute Felder. Erst oberhalb in Höhe der Alten Allee sieht man die ersten Häuser. Wir schätzen die Entstehung dieser Aufnahme zeitlich vor dem zweiten Weltkrieg ein.

Die Besonderheit auf diesem Bild ist das erkennbare Eisenbahngleis (siehe Markierung). Es zweigt in Höhe des heutigen S-Bahn-Bahnhofes Langwied von der Hauptstrecke ab, führt östlich auf das freie Feld, biegt nach Norden ab und kehrt in einer weiten Schleife zurück.

Die Tatsache, dass es sich um ein Bahngleis handelt gilt als erwiesen, da man Schienenreste fand. Im Zuge nach routinemäßiger Suche nach Blindgängern aus dem Krieg ist man darauf gestoßen. Auf Grund des Wendekreises und der Fundstücke kann man davon ausgehen, dass es sich um eine Normalspur handelt und nicht um eine Loren- oder Feldbahn.

Es ist uns völlig unerklärlich, welchen Sinn diese Bahn hatte. Was war der Zweck? Es gab hier keine Gewerbebetriebe. Auch ist nicht bekannt, dass es hier einen Materialabbau gab. Wir haben bereits mehrere Anlieger, welche hier seit Jahrzehnten leben befragt, aber niemand kann sich daran erinnern. Auch unser immer gut informierter Menzinger Dorfschreiber, Adolf Thurner, hat keine Information. Er kann lediglich auf eine ehemalige Kläranlage im Bereich Bergson-/Mooswiesenstrasse verweisen (diese Fläche dient heute als Vorratsfläche für den Obermenzinger Friedhof und liegt für unsere Suche zu weit östlich).


Auf diesem (leider schlechten) Bild ist zu erkennen, dass sich hier tatsächlich Schienen befunden haben. Kann es sich um eine Abstellanlage für Züge gehandelt haben. War die Schleife eine Wendeanlage für Züge oder Lokomotiven?

Unser Leser Leonhard Frank schrieb hierzu:

"Von einem Gleis mit Wendeschleife neben der Augsburger Bahnlinie weiss ich als Eisenbahner, der sich mit der Geschichte der Eisenbahn in unserem Stadtbezirk beschäftigt, rein gar nichts. Nachfragen an verschiedenen Stellen diesbezüglich blieben erfolglos.
Wenn es dennoch solch eine Wendeschleife gegeben hätte, dann nur zur Einsparung einer Drehscheibe im Bereich des Reisezugwagen-Bereitstellungswerkes Pasing-West  für die damalig eingesetzten Dampflokomotiven als Rangierlokomotiven, die für die richtige Fahrtrichtung (Kessel voraus) gedreht werden mussten."


 


 


Ganz leicht läßt sich noch heute die Trasse des Bahngleises erkennen.


Zu diesem Thema erreichen uns immer wieder interessante Hinweise, welche jedoch bisher nicht zur absoluten Sicherheit führten.

Einen Hinweis erhielten wir von Frank Weimer, einem Eisenbahnexperten aus Pasing. Kann es sein, dass das unbekannte Gleis in Langwied zum Wenden der Trümmerzüge diente? Aber machte es Sinn eine derartige Wendeanlage so weit entfernt vom Pasinger Bahnhof anzulegen und mussten die Züge überhaupt gewendet werden?

Frank Weimer recherchierte wie folgt:

"Ich glaube nicht, dass das Bild vor dem 2.Weltkrieg entstanden ist. Dagegen spricht, dass der Abstellbahnhof sowie die große Werkshalle schon existieren und offenbar auch bereits in Betrieb sind. Hier war die Inbetriebnahme erst im Mai 1941.

Daher würde ich das Bild auf Ende der 1940 / Anfang der 1950er Jahre einordnen. Mein Indiz: Am rechten Bildrand in Höhe der Bahnlinie kann man meines Erachtens den Beginn der Anschüttung für die neue Linienführung hoch zum Kreuzungsbauwerk West erkennen, welches 1953 in Betrieb ging. Außerdem denke ich, dass die geheimnisvolle Bahn nur eine Feldbahn war. Für eine Trassierung in Regelspur wäre die Wendeschleife viel zu eng gewesen!

Daher meine Theorie: Diese Feldbahn diente dem Transport von Sand zur Aufschüttung des Bahnhofsgeländes Pasing vornehmlich zwischen 1948 und 1953. Neben 180.000 Kubikmeter Trümmerschutt wurden hier weitere 300.000 Kubikmeter weiteres Material verbaut. Wo kam das her?
Im Internet kann man sich das Relief der Gegend ansehen. Nicht nur im Bereich der Wendeschleife (die man dort auch noch erkennen kann !) erkennt man lange Gruben. Auch Geländeerhöhungen dort, die meines Erachtens nicht natürlich sind, kann man erkennen. Hier könnte daher die Quelle des zu verbauenden Materials gewesen sein. Ein weiteres Detail: unmittelbar nördlich der Bahnlinie ist offenbar ein breiter weißer Streifen, den es nur zwischen dem rechten Bildrand und dem Abschwenken der geheimnisvollen Strecke gibt. Hier könnte die Feldbahn verlaufen sein und nebenher auch noch dem Transport des Schüttmaterials zur Errichtung der Dämme des Kreuzungsbauwerkes gedient haben."


Haben Sie schon einmal von diesem Gleis gehört? Können Sie sich den Sinn dieses Gleises vorstellen? Gab es dort einmal ein Unternehmen, welches wir nicht kennen? War es eine Versuchsanlage? Können Sie die Idee mit der Wendeanlage bestätigen?

Geben Sie uns einen Hinweis - wir sind sehr gespannt darauf!


Kennen Sie eine Pasinger - Krugfabrik ?

(langjährige Suche)


 


Diese Krügerl aus dem Bestand des Pasinger Archiv sollen in Pasing gefertigt worden sein. Die Fabrik soll sich im Bereich der Pippinger Straße / Kolonie II (Alte Allee) befunden haben. Leider kennen wir in dieser Gegend keine derartige Fabrik. In Pasing gab es zwar die Krugfabrik Kotschwara (an der Bodensee-Strasse).
Sie fertigte, bemalte und beschriftete Glas- und Keramikkrüge in hoher Stückzahl. Einen Zusammenhang mit den abgebildeten Krügen konnten wir bisher nicht feststellen.

Wissen Sie es besser ? Haben Sie einen Hinweis?
Wir freuen uns darauf !


Gesucht: Helga Filter



(langjährige Suche)


Wir suchen ein Foto von Helga Filter.

Helga Filter, eine Malerin, ist Preisträgerin des Pasinger Kunstpreises 1994. Wir suchen zur Vervollständigung der Fotosammlung aller Pasinger Kunst- und Kulturpreisträgerin ein Foto der Künstlerin. Sollten Sie kein Foto besitzen, sind wir auch dankbar über einen Hinweis auf die Adresse der Künstlerin.

==> Hinweis: Die in Hamburg lebende Person gleichen Namens ist nicht die von uns gesuchte Künstlerin.


Gesucht: Chemlab - eine Essenzenfabrik


(langjährige Suche)


Die Firma Chemlab befand sich in der Perlschneiderstrasse 17 (Strasse zwischen Blumenauer Strasse und Weinbergerstrasse). Im Erdgeschoß des Gebäudes wurden verschiedene Essenzen, u.a. Zitronen- und Orangenessenzen hergestellt. Aber auch ein sog. Cosmo-Cola, ev. auch Chica und King-Cola soll hier produziert worden sein. Es war ein kleiner, eher unscheinbarer Betrieb mit kleinem Produktionsvolumen.

Ergänzung August 2015:
Durch einen Hinweis eines Lesers wissen wir, dass der Inhaber der Firma Chemlab GmbH ein Herr Lermer war. Die Firma wurde 1970 im Gewerberegister angemeldet und 2005 wieder abgemeldet.

Wir suchen Erinnerungen an diese Firma, aber auch Dokumente, wie Fotos, Rechnungen oder andere Schriftstücke. Wie immer müssen Sie Ihre wertvollen Originale nicht aus der Hand geben, da wir Kopien fertigen.

Pasinger Archiv e.V., Feichthofstrasse 27,
81247 München
Tel. 089 / 88 02 16
Fax. 089 / 820 31 52
e-mail.: pasinger.archiv@t-online.de


Auch Sie haben ein Pasinger Archiv -

Lassen Sie uns daran teilhaben!

In jedem Haushalt - auch in Ihrem - gibt es ein Pasinger Archiv! Ganz bestimmt besitzen Sie Fotos, Zeitungsausschnitte, Prospekte, Zeichnungen, Zeugnisse, Urkunden, Plakate, Schilder, Aushänge, Festschriften, Aufzeichnungen, Film- oder Tondokumente oder auch Gegenständliches. Wenn diese Dokumente Pasing oder Obermenzing zum Thema haben, dann haben Sie auch ein Pasinger Archiv!

Schauen Sie doch einmal nach in Ihren Fotoalben oder in Kartons im Keller oder auf dem Speicher. Bringen Sie Ihren Schatz ans Licht! Frischen Sie dabei Ihre alten Erinnerungen auf und erleben Vergangenes wieder ganz neu. Dürfen wir daran teilhaben? Auch wenn Sie glauben, „doch nichts Interessantes“ zu haben - wir finden es aufschlussreich!

Überlassen Sie uns Ihre Pasing- oder Obermenzing-Funde. Und weil wir wissen, dass man sich nicht gerne von seinen Schätzen trennt, sagen wir: Das müssen Sie auch nicht! Sie müssen nichts aus der Hand geben, denn wir fertigen auch gerne in Ihrem Beisein Kopien an. Helfen Sie uns, aus den vielen Pasing-Steinchen ein großes Mosaik zu machen.

Übrigens:
Auch mündliche Erinnerungen und Anregungen zu den unterschiedlichsten Themen rund um Pasing und Obermenzing nehmen wir gerne entgegen.


Pasinger Archiv e.V., Feichthofstrasse 27,
81247 München
Tel. 089 / 88 02 16
Fax. 089 / 820 31 52
e-mail.: pasinger.archiv@t-online.de


Druckbare Version